Infos über den Autohersteller Citroen

Citroen Autohersteller

Autohersteller Citroen

Citroen hat einen festen Platz in der Geschichte der Automobilindustrie. In über 90 Jahren verließen zahlreiche legendäre Modelle die Werke des französischen Automobilherstellers, die sich durch unverkennbares Design und technische Innovationen sehr vom übrigen Automarkt abhoben. Die goldene Ära des Konzerns war Mitte des letzten Jahrhunderts, jedoch bereichert das zur PSA-Gruppe gehörende Unternehmen weiterhin die Autobranche mit richtungsweisenden Automobilkonzepten.

Innovative Automobile mit unverwechselbarem Charme

Citroën produzierte eine Reihe bedeutender Automobile, die durch ihr markantes Design von der Nachkriegszeit bis in die 1980er-Jahre das Straßenbild prägten. Der von 1934 bis 1957 gebauten Traction Avant war das Erste vorderradangetriebene Citroën-Serienmodell und besaß viele technische Merkmale, die im heutigen Automobilbau Standard wurden. Der auffällige mit Wellblech beplankte Kleintransporter Typ H war auf französischen Straßen nicht wegzudenken und war bis 1981 im Sortiment des Automobilherstellers. Das in Deutschland auch als „Ente“ bekannte Modell 2CV war neben dem VW-Käfer der populärste Kleinwagen dieser Zeit. Ausgestattet mit einem luftgekühlten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor und Frontantrieb liefen von 1949 bis 1990 rund 5 Millionen des Kassenschlagers vom Band und waren Symbol einer ganzen Generation. Ein avantgardistisches Design sowie technische Innovationen boten die D-Modelle, die selbst heute noch als Technik- und Designikone des Konzerns gelten. Die Modelle verfügten erstmalig über eine hydropneumatische Federung an allen Rädern, Servolenkung und über eine hydraulische Bremskraftverstärkung. Aktuell versucht das Unternehmen, mit dem C4 Cactus neue Akzente in Sachen Design und Sicherheit in der Automobilbranche zu setzen. Der seit Ende 2014 in Deutschland erhältliche Kleinwagen verfügt erstmalig über „Airbumps“. Hierbei handelt es sich um leicht auswechselbare Autoteile an Heck, Front und Seitenpartien der Karosserie, die aus polyurethanummantelten Luftpolstern bestehen.

Von der Zahnradherstellung zum Automobilkonzern

Der Firmengründer André Citroën erwarb 1900 ein Patent zur Herstellung einer Verzahnungsmaschine. Inspiriert durch die doppelte Pfeilverzahnung der Zahnräder, die in den Anfängen der Firmengeschichte ein Produktionsschwerpunkt waren, entstand das heute noch verwendete Firmenemblem. Während des Ersten Weltkriegs wurden Millionen Schrapnellgranaten für die französische Armee produziert, die das notwendige Startkapital lieferten, um das erste großseriell gefertigte Automodell nach Kriegsende vom Band laufen zu lassen. Die Fließbandproduktion steckte damals noch in den Kinderschuhen und der Citroën Typ A war etwas Besonderes, da das Modell über einen serienmäßig eingebauten elektrischen Anlasser sowie über ein Reserverad verfügte. Der Automobilhersteller gehörte in den 1920er-Jahren zu den ersten Anbietern von Leasing- und Leihwagen sowie Austausch-Ersatzteilen. Schon 1923 führte der Automobilbauer feste Reparaturpreise für alle Modelle ein und gewährte ab 1929 eine einjährige Garantie auf Neuwagen.

Während der Weltwirtschaftskrise geriet die Firma in finanzielle Schwierigkeiten und musste 1934 Konkurs anmelden. Die Gebrüder Michelin übernahmen als größte Gläubiger das Unternehmen. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Citroën mehrere Prototypen in Erprobung. Bis in die ersten Kriegsjahre beschränkte sich die Produktion im Wesentlichen auf die Herstellung von Nutz- und Panzerfahrzeugen. Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich wurde versucht, die Auswirkungen der Benzinrationierung zu kompensieren und Energieträger wie Strom, Gas oder Alkohol für den Fahrzeugbetrieb verwendbar zu machen. Vor allem Nutzfahrzeuge wurden mit Brandt-Holzgasgeneratoren ab Werk ausgestattet.

1975 wurde Citroën vom damaligen Konkurrenten Peugeot übernommen und beiden Unternehmen sind seitdem unter dem Dach der PSA-Gruppe eng miteinander verwoben. Neue Automodelle werden zum Teil gemeinsam entwickelt. Die ersten kooperativ konstruierten Modelle waren der Citroën LN und der Visa, die in den späten 1970er-Jahren in Produktion gingen. Citroën stellt Fahrzeuge und Autoteile überwiegend in Frankreich her. Aber auch internationale Produktionsstätten im europäischen Ausland versorgen das Unternehmen mit Komponenten und sind Montagestandorte einzelner Modelle.

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