Infos über den Autohersteller Seat

SEAT Autohersteller

Autohersteller SEAT

Die Gründung erfolgte im Mai 1950 als staatliches Unternehmen in Barcelona. Neben dem spanischen Staat und nationalen Banken zählte auch der italienische Autobauer Fiat zu den Anteilseignern. Dies begründete eine enge Kooperation während der ersten rund 30 Jahre, in denen beide Marken weitgehend baugleiche Modelle, jedoch unter anderem Namen, auf den Markt brachten. Erst mit der Übernahme durch Volkswagen in den 1980er-Jahren erschloss Seat auch den Markt außerhalb Spaniens, während man seine Modelle zuvor fast ausschließlich im Heimatland verkaufte. Als Tochterunternehmen von VW wurde der Absatz der Modelle der spanischen Autoschniede vor allem in Deutschland deutlich erhöht. Bis heute wurden in Deutschland rund eine Million Fahrzeuge verkauft.

Der erste Seat rollte am 13. November 1953 vom Band. Während der ersten 15 Jahre wurden ausschließlich Modelle der Klein- und Mittelklasse produziert. Diese Modelle trugen numerische Bezeichnungen, z.B. 1400, 1500 oder 600E. Die heute bekannten Modellbezeichnungen mit Bezug auf spanische Städte und Inseln wurde Mitte der 1980er-Jahre nach Beeindigung der Kooperation mit Fiat und dem Einstieg von VW eingeführt. Das erste unabhängig von Fiat entwickelte Modell war der Ibiza, welches es auch heute noch gibt und zu den meist verkauften Modellen gehört. Ab diesem Zeitpunkt wurden nach und nach Modelle in allen Klassen produziert.

Durch die enge Partnerschaft mit VW werden in den Seat-Modellen viele baugleiche Autoteile, welche auch in VW- bzw. Audimodellen verbaut werden. Dieser Umstand erleichtert die Beschaffung und Verfügbarkeit von Ersatzteilen für nahezu alle Seat-Modelle vom Kleinwagen (Mii) über die Mittelklasse (Toledo, Leon) bis hin zum Van (Alhambra).

Anfang der 1990er-Jahre kam mit dem Toledo das erste Seat-Modell der Mittelklasse auf den Markt. Ebenso wie der Ibiza gehört auch der Toledo zu den Evergreens unter den Seat-Modellen, welche heute bereits in der vierten Generation gebaut werden. Wenige Jahre nach dem Toledo wurde mit dem Alhambra der erste Seat-Van entworfen. Sie aktuell jüngsten Mitglieder der Seat-Familie sind die Modelle Altea (Kastenwagen), Mii (Kleinwagen) und Exeo (Mittelklasse).

Seit Mitte der 1990er-Jahre engagiert sich Seat erfolgreich im Motorsport. Dies hatte Auswirkungen auf die Konzeption der Modellreihen Ibiza und Leon, welche auch als sehr leistungsstarke Sportvarianten für die Straße gebaut werden. Auf dem Automobil-Salon in Genf wurde im Jahr 2015 die Studie eines Seat-Geländewagens (Modell 20V20) vorgestellt, womit die spanische Automarke in naher Zukunft auch das letzte noch nicht bestzte Segment erschließen könnte.

In Deutschland gibt es vier Seat-Niederlassungen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart. Weltweit beschäftigt der Autobauer rund 12.600 Mitarbeiter und erzielt dabei einen Jahresumsatz in Höhe von 7,5 Milliarden Euro. Der Seat-Hauptsitz befindet sich in Martorell in der Nähe von Barcelona. Alle Seat-Modellreihen werden ausschließlich in Europa produziert. Drei Seat-Werke befinden sich in Martorell, Barcelona und Prat (alle in Spanien). Darüber hinaus werden weitere Seat-Modelle in VW- und Skoda-Werken in Mladá Boleslav (Tschechien), Bratislava (Slowakei) und Palmela (Portugal) hergestellt. Insgesamt rollen pro Jahr rund 500.000 Seat-Neuwagen vom Band, wobei die Modelle Ibiza und Leon die mit Abstand am häufigsten verkauften Fahrzeuge sind. Im Hauptsitz Martorell wird als einziges Seat-fremdes Modell der Audi Q3 produiziert, ein Modell des gleichnamigen Schwesterunternehmens.

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